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Steiner Stella
   Titel der Arbeit Hotel
 
   Abstract
Der Stein für die Ritzungen ist schwarz und mit Glitzer durchsetzt, so erinnert er an ein Jetsetleben, welches man häufig mit noblen Hotels verbindet. Die polierte Oberfläche fungiert als Spiegel, wodurch man sich plötzlich selbst in einem Hotelzimmer befindet und es mit seiner eigenen Anwesenheit füllt.
In der Serie geht es um die Beschäftigung mit dem Privaten in der Anonymität von Hotels, um die Anwesenheit und spürbare Abwesenheit, die Nachempfindung der Aneignung fremder Räume und die Spuren von ‚Dagewesenem‘. Die meisten Zimmer eines Hotels unterscheiden sich nur durch Kleinigkeiten, die Ausstattung ist jedes
mal gleich; die selben Betten, Matratzen, Vorhänge, Böden, die gleichen Tapeten.
Erst der Gast, der sie bewohnt ändert diesen Zustand, indem er private Gegenstände einbringt, über den Raum verteilt und sich das Hotelzimmer somit für eine kurze Zeit zu eigen macht. Kleidung, Schuhe, Bücher, Aktentaschen, Koffer, alles was man zum Reisen braucht.
Für kurze Zeit wird das Zimmer ein privater Rückzugsort. Man erfährt durch die Gegenstände und ihre Anordnung Privates, jedoch bleibt die Person weitgehend in der Anonymität.
   
   Sonstiges offene Serie
6 Ritzungen in Stein
30,5 x 30,5 x 1 cm
 
   
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